[Wie.Zuletzt...]

…angekündigt, habe ich nunmehr mit der Arbeit an den Supplement-Seiten zu Bottom Up Constrained – meiner Katalog-/Künstlerbuch-Publikation im gONZo Verlag Mainz – begonnen. Hier zu sehen ist die erste der nach dem Vorbild des Katalogs zu gestaltenden Seiten. Das gezeigte Blatt befindet sich noch im frühesten Stadium seiner letztendlichen Vollendung; mit Bleistift eingezeichnet ist das Seitenlayout, lediglich die linke untere Ecke ist fertig gezeichnet und getuscht. Das Prinzip, dem der Seitenaufbau (aller dieses Projekt konstituierenden Blätter) folgt, besteht darin, dass jeweils eine halbe DIN A 4-Seite das Pendant zu einer Katalogseite darstellt, wobei in der linken unteren und rechten oberen Ecke die Bildgestalt der jeweils betreffenden Katalogseiten in groben, schwarzen Blöcken nachempfunden sind. Zum Vergleich die Seite 1 des Katalogs, die mit dem schwarzen Doppelblock auf dem roh verfassten Blatt korrespondiert.


Die restliche halbe Seite wird eine reinschliftliche Wiedergabe des betreffenden Katalogtextes sein. Erste Probleme kündigen sich bereits dahingehend an, dass meine Reinschrift weniger Platz einnimmt als die abstrakte Ornamentalschrift des Katalogs. Deshalb will ich Seitenumbrüche und Schriftplatzierungen so aufeinander abstimmen, dass die unvermeidlichen Leerstellen, die im Katalog durch den größer ausfallenden Text nicht auftreten (es sei denn, sie sind bewusst gesetzt), als Gestaltmittel für die Gesamterscheinung der Seiten nutzbar werden.

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[Am10.März...]


…ist nun also Bottom Up Constrained. Die Pornobilder 2009-2010, meine erste bildkünstlerische Publikation, im Mainzer gONZo Verlag erschienen. Das ich bisher weder über die Arbeit selbst noch über die Release-Veranstaltung viele Worte verloren habe, liegt daran, dass ich die letzten zwei Wochen eingespannt gewesen bin mit dem bereits nächsten Schreib-Projekt. Dessen Fertigstellung hat meine Zeit arg beschnitten und mich darüber hinaus viel Mühe gekostet, nachdem das Schreiben an meiner bald fertiggestellten Magisterarbeit mich vor einiger Zeit bereits ein wenig ausgebrannt hat. Weiterlesen

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[Keine.Gravierenden...]

…aber eine handvoll kleinerer Komplikationen sind Grund dafür, dass die Veröffentlichung des zum Jahresanfang angekündigten Kunstkatalogs/-buchs Bottom Up Constrained. Die Porno-Bilder 2008-2009 sich um wenige Wochen verzögert hat. Nun aber ist das Buch fertig und gedruckt, die von meiner Hand gearbeiteten Cover liegen zur Bindung mit den Bild- und Textseiten bereit und, für die geneigte Leser vielleicht am wichtigsten, es gibt einen Veröffentlichungstermin mit daran anschließender Veranstaltung: Der 10.03.2012 markiert das Release des Buchs im Bukafski, Mainz. Anwesend sein werden neben mir natürlich meine Verlegerin Miriam Spies und meine gute Freundin Sarah Maske, die sich diesen Abends die Zeit nimmt, einige Nettigkeiten und darüber hinaus Erhellendes über den Katalog, möglicherweise auch über seinen Urheber zu verlieren.

Bei Bottom Up Constrained handelt es sich um eine Aufarbeitung meines gleichnamigen Bilderzyklus, in dem ich mich kritisch mit der Ikonografie des zeitgenössischen Pornofilms auseinandergesetzt habe. Das Buch selbst sehe ich – wie es am Abend der Veröffentlichung weiter auszuführen und begründen gilt – in der Tradition von amerikanischen Mini-Comics und der Gattung des Künstlerbuchs. Darüber hinaus begreife ich diesen möglicherweise unkonventionellen Bilderkatalog als Auseinandersetzung mit mimetischen Bildtheorien, denen ich einen Gutteil meiner bisherigen Studienzeit habe widmen dürfen. Ich lade alle Interessierten und Freunde der Kunst ein, an besagtem März-Samstag zu uns zu stoßen und das Objekt in eigenen, gerne kritischen Augenschein zu nehmen.

Bottom Up Constrained Vorschau

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[IchBin.Nicht...]

…restlos überzeugt davon, dass eine auf die Besserung des persönlichen Alltags zielende, individuelle politische Praxis nicht fußen kann in der Unterstellung einer “Gottgegebenheit von sozialer Ungleichheit” – pars pro toto von Gesellschaft –, gegen die Heribert Prantl (2011: 19) so streitfreudig anschreibt.
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[VonFeierlicher.Stimmung...]

…erfasst, die eine Fernseh-Dokumentation über die hündischen Pioniere der russischen Raumfahrt in mir geweckt hat, möchte ich das Jahr 2011 mit einem knappen Rück- und noch kürzeren Ausblick auf meine “geschäftlichen” Angelegenheiten der vergangenen zwölf und kommenden Frühjahrsmonate beschließen. Insbesondere die zweite Jahreshälfte bot mir die Gelegenheit, in von mir bis dahin ungekanntem Umfang das Projekt voranzutreiben, mir bescheidene Meriten auf dem Gebiet der Kunst sowie des Kulturkommentars und der -kritik zu erwerben. Weiterlesen

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[Zur.Finissage...]

..von” Accountable” ist gestern eingeladen worden, wen ich nicht direkt mündlich oder per Mail habe erreichen können, der sei hiermit herzlich willkommen geheißen für den 30.11. ab 18:30, mit um 19:00 beginnendem Programmteil. Die offizielle Ankündigung für den Abend lautet:

Zur Finissage von Accountable laden wir ein, die Auseinandersetzung mit dem gedanklichen Unterbau der Schau zu suchen.
Im gemeinsamen Gespräch wollen der Soziologe Dr. Michael Liegl (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Kibala einführen in den sozialtheoretischen Entwurf der „accountability“, der die Seh-, Beschreibbar- und Verstehbarkeit zwischenmenschlicher Primärphänomene konzeptualisiert. Bezogen auf Kunst sollen Positionen modernen Kunstverstehens adressiert und im Lichte eines alltagspragmatisch informierten Erkenntnisstandes reflektiert werden: Was zeigt Kunst? Wie verhält sie sich zu dem Gegenstand auf den sie verweist? Und wie kann sie verstehend wahrgenommen werden?

Anschließend soll im Dialog mit den Gästen und im Ansehen der Bilder diskutiert werden über Anspruch, Erfolg und Defizite der Ausstellung: Kibala bezieht Stellung zu den Inhalten seiner „unverständlichen“ Kunst, ordnet sein Verhältnis zu „Gefälligkeit“ und „irritierender Ästhetik“ und legt die „Verobskurierung“ als seinen künstlerischen Gestus offen.

Jakob Kibala lebt seit 2006 in Mainz. Seine letzte Einzelausstellung Off the Heartlands war 2010 im Peng, Verein zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V. zu sehen.

Jakob Kibala: Accountable. Zeichnungen und Aquarelle

21.10.-30.11.2011

Antiquariat am Ballplatz

Ballplatz 5b

55116 Mainz

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 10.00-18.30; Sa. 10.00-14.00


Die Fotografie ist von Isabelle Winkler an der Ausstellungs-Vernissage geschossen wurden und wird hier, nachdem sie alle Rechte an ihrem Bild hält, mit ihrer freundlichen Genehmigung reproduziert.

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[Spielbericht...]

…vorläufigen Charakters: Sehr zufrieden sind sowohl ich wie auch mein Gastgeber und Besitzer des Antiquariats am Ballplatz, Th.S., mit unserer gestrigen Vernissage der Ausstellung Accountable. Eine illustre Runde der besten Mainzer hat unser Event besser aussehen lassen, als es schicklich ist. Dies begeistert mich ebenso wie mich gefreut hat, dass unsere Gesellschaft abgerundet wurde durch auswertige Gäste – meinen Bruder und einen Freund, dem sympathischen C.L., beide angereist aus dem schönen Würzburg – und nicht wenige wohlgelittene, sowie unbekannte Gesichter, die sich für die Arbeiten interessiert und häufig begeistert gezeigt haben. Weiterlesen

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[Vielen.Dank...]


…an C.V., auf deren Computer-Fachkenntnisse ich bei der Erstellung dieses Plakats zurückgreifen durfte.

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[MeineNeue.Ausstellung...]

…eröffnet am 21.10.2011 um 19:30 im Antiquariat am Ballplatz, Am Ballplatz 5 b, 55116 Mainz. Zur Vernissage möchte ich herzlich alle Freunde der Kunst einladen.

Im Folgenden alles Wissenswerte zum Geschehen:

Jakob Kibala
ACOUNTABLE

Zeichnungen und Aquarelle

21.10.-30.11.2011
Antiquariat am Ballplatz
Ballplatz 5b
55116 Mainz
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00-18:30, Sa 10:00-14:00

Das Aufdecken von gesellschaftlich Unsichtbarem gehört zu den zeitgenössischen herkulischen Großtaten: Allenthalben werden Subkulturen Stimme und Gesicht gegeben, gilt es Zustände der Unterpriviligierung zu entlarven, während die Motoren des Weltgeschehens zunehmend obskur werden.

Accountable ist es darum bestellt, die Grenzverläufe nachzuzeichnen, entlang derer sozial Sichtbares und Unsichtbares aneinanderstoßen. Mitnichten verlaufen solche Nahtstellen nur an der Grenze vom Öffentlichen zum Privaten. Kibala leuchtet auch die Bühnen habitueller Zwänge und eigenverantwortlichen Entscheidens aus, um ebensowenig zurück zu scheuen vor den Streitfragen nach Existenz, Evidenz und Wirklichkeit, wie sie die antike Philosophie diktiert.

Jakob Kibala lebt seit 2006 in Mainz. Seine letzte Einzelausstellung Off the Heartlands war 2010 im Peng, Verein zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V. zu sehen.

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[Hell.Fucking...]


…yeah! Ich bin in den letzten Wochen wider eigenen Erwartens nervös geworden bezüglich meiner Ausstellung Accountable am 21.10.-30.11. 2011 Nicht nur sah ich mich mit einigen wenigen, aber selbstverschuldeten technisch-organisatorischen Hürden konfrontiert, sondern auch ein Umzug innerhalb von Mainz und die länger-als-mir-liebe Vernachlässigung meiner Magisterarbeit haben mich einigermaßen aus der Ruhe gebracht. Ich glaube aber heute eine solide Idee entwickelt zu haben für die Vernissage, was mich mit neuerlichem Enthusiasmus erfüllt; Rücksprache mit und grünes Licht von meinem überaus hilfreichen, zuvorkommenden und geduldigen Gastgeber müssen hierbei noch abgewartet werden, aber ich kann im Moment nicht anders als ausnehmend vorfreudig zu sein. Eine offizielle Ankündigung des Events erfolgt Ende der Woche. Bis dahin, Tired of God [all'alba vincero], eines der  Hauptbilder in der Ausstellung und Vorlage für die zu verschickenden Einladungen. Ich wünsche den tollsten Tag!

Tired of God [all'alba vincero], 2010, Pigmenttusche, Tusche (blau) auf Papier

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