[Batman.Returns…]


…war einer der beiden Gegenstände, über die ich Gestern im Rahmen des Workshops Tiere–Dinge–Menschen. Anthropozentrismus und Anthropomorphisierung gesprochen habe. Der Workshop war organisiert worden durch Maurice Saß vom Kunsthistorischen Institut der LMU München. Ein Dozent unserer Mainzer Kunstgeschichte hatte vor einigen Wochen den Kontakt zwischen Maurice und mir hergestellt (vielen Dank dafür!) und mir so mittelbar die große Freude zu Teil werden lassen, an einer illustren Arbeitsgruppe mitzuwirken. Zumal ich mich als noch nichteinmal magistrierter, gemeiner Studierender als das Nesthäckchen unserer Clique von ansonsten Promovierenden, Promovierten und einer Professorin empfunden habe.
Der Workshop selbst war sehr inspirierend. Viele gute Vorträge hatte ich das Vergnügen zu hören und war im Gegenzug bemüht, durch so kluge wie mir nur irgendwie mögliche Redebeiträge zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. (Ich glaube meine Heimatuniversität nicht vollständig beschämt habe. Lediglich gestern Abend und zu schöner, später Stunde ließ ich mich während unseres Besuchs im Café Kosmos dazu hinreißen, meine Herzensliebe zu dem Musikensemble Eisenpimmel offenzulegen. Dies um einen sehr sympathischen jungen Kollegen aus den Niederlanden davon zu überzeugen, er müsse – als alter Punk, der er war – unbedingt in Liedgut der Marke Bier zu mir, Malle Mallorca und Saufen hineinhorchen. Sein zuvorkommendes Naturell nötigte ihm ab, mir dieses versprechen zu leisten) Darüber hinaus waren die jungen Damen und Herren allesamt ausnehmend angenehme Menschen.
Der zweite Gegenstand meines Vortrags war J.M Straczynskis & John Romita Jr.s Amazing Spider-Man, das ich im Verbund mit Batman Returns auf die Frage hin betrachten wollte, inwiefern der jüngere Superhelden-Comic/-Film das traditionell im Genre verhandelte Natur-Kultur-Verhältnis als Transgression von Mensch-Tier-Differenzen neu bestimmt. Wie mittlerweile üblich war ich mit meinem eigenen Vortrag unzufrieden. Meine Aufgewühltheit erfuhr aber Linderung durch das viele positive Feedback, dass ich nach der Fragerunde erfahren habe. Dies war wohltuend zumal, weil meine Verunsicherung maßgeblich auch daher rührte, dass meine Präsentation das Auditorium zu nur verhaltenen Rückfragen hat provozieren können.
Eigentlich hatte ich geplant, meinen Vortrag in überarbeiteter Form auf diesem Blog einsichtig zu machen. Dies muss ich vorerst zurückstellen, weil im Raum steht, die Workshop-Beiträge möglicherweise an anderer Stelle und gesammelt unterzubringen. Ich bitte die Leser dieser Seite um Nachsicht und erteile Auskunfte in just dem Augenblick, da mir neue Erkenntnisse vorliegen.

Zuletzt noch „Danke!“ an meinen technischenSupport in Mainz, allen voran I.W., die die nicht verunglückten Bilder meiner Präsentation verantwortet; fernerhin A.Th.W. & A.K., die ihre Hilfe angeboten haben in den 36 Stunden vor meiner München-Reise, als mir 2 Computer, ein Scanner und mein Drucker nacheinander den Dienst versagten.

Dieser Beitrag wurde unter Organisatorisches veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.