[VonFeierlicher.Stimmung…]

…erfasst, die eine Fernseh-Dokumentation über die hündischen Pioniere der russischen Raumfahrt in mir geweckt hat, möchte ich das Jahr 2011 mit einem knappen Rück- und noch kürzeren Ausblick auf meine „geschäftlichen“ Angelegenheiten der vergangenen zwölf und kommenden Frühjahrsmonate beschließen. Insbesondere die zweite Jahreshälfte bot mir die Gelegenheit, in von mir bis dahin ungekanntem Umfang das Projekt voranzutreiben, mir bescheidene Meriten auf dem Gebiet der Kunst sowie des Kulturkommentars und der -kritik zu erwerben.
Neben meiner am 30. November zu einem außerordentlich befriedigenden und gutbesuchten Abschluss gebrachten Ausstellung Accountable (Antiquariat am Ballplatz, Mainz), dem mit viel Interesse und einigem Lob begegnet worden ist, muss ich hier natürlich meine erste „abendfüllende“ Aufsatzpublikation nennen, die für das fabelhafte Mainzer Pop-Kultur- und Pop-Theorie-Magazin testcard entstanden ist: Ausrangierte Menschen und Überleben am Sozialen Rand in Desolation Jones. Warren Ellis‘ Pop Comics und der amerikanische Mainstream.
Darüber hinaus durfte ich für das selbe Heft zwei schöne Comics rezensieren und habe bereits eines von zwei neuen Rezensionsexemplaren vorliegen, die es für die kommende Ausgabe zu besprechen gilt; eine weitere diesbezügliche Ankündigung behalte ich mir für die kommenden Wochen vor.

Wäre es bei der Ausstellung und diesem ersten ambitionierteren Essay geblieben, würde ich 2011 bereits als erfolgreiches Jahr bezeichnen wollen. Mehr noch aber führt auch das Begleitheft zur Ausstellung Alexej von Jawlensky und Josef Albers. Farbe – Abstraktion – Serie einen kleinen Eintrag meiner Wenigkeit. Enstanden ist der zwei Bildserien der jeweiligen Künstler präsentierende Text im Rahmen eines Praktikums, das ich noch bis ins kommende Jahr hinein am Museum Wiesbaden leiste und das mir viel Freude bereitet. Auch hierzu werde ich in wenigen Monaten vielleicht Weiterführendes ankündigen, arbeite ich doch gerade mit großer Begeisterung einem vorzubereitenden Projekt des Hauses zu.
Weit weniger bedeckt möchte ich mich zuletzt halten bezüglich der inspirierenden Zusammenarbeit mit und liebreizenden Betreuung durch Miriam Spieß vom gONZo Verlag, Mainz. Hier wird – wenn keine gravierenden Komplikationen auftreten – im Januar mein erster Katalog erscheinen. Als Kunstwerk eigenen Rechts intendiert, wird die Ankündigung für unser durch eine besondere habituelle Erotik gekennzeichnetes, kleinauflagiges Objekt in den kommenden Wochen ergehen. Bottom Up Constrained, so der Titel des handgeletterten Buches, war – erscheint es auch erst im Nachgang zum gerade auslaufenden Jahr – die Krönung eines beschäftigungsintensiven Arbeitsjahres, dessen beglückender Ausgang die zuletzt verstärkt empfundene Erschöpfung ob der oftmaligen Doppel- und Dreifachbelastungen – ich schreibe seit Oktober meine Magisterarbeit Sozialtheoretische Zugriffe auf Bild und Evidenz in kritischer Perspektive – umschlägt in eine große Vorfreude auf die anstehenden, erwartbaren und noch nicht absehbaren Herausforderungen des kommenden Jahres.
Auch den Lesern dieser meiner Anmerkung Wünsche ich für das neue Jahr ebensolche Freude.


Die erste Fotografie hat Isabelle Winkler im Antiquariat am Ballplatz, Mainz, geschossen. Sie hält alle Rechte an dem Bild und erlaubt mir dankenswerter Weise ihre Nutzung.
Die Abbildung des Covers von
testcard 21: Überleben erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Ventil Verlags, Mainz.

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